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Andrew Korybko's avatar

Lavrov and Zakharova, who I collectively refer to as LavZakh since they work in tandem to promote the top talking points of the day, did more than anyone else to inadvertently create false expectations among "Non-Russian Pro-Russians" (NRPRs) that inevitably led to deep disappointment when they didn't materialize in full.

For him to soberly acknowledge the challenges posed by Trump 2.0 and even vaguely allude to the setbacks of the past year is therefore a very positive development since it hints that the MFA is finally beginning to recognize objective geopolitical reality and might maybe make the reforms required for more accurately assessing everything and thus formulating better policies.

Zakharova also hinted at the same by declaring in a recent interview that multipolarity "will have to be fought for", unlike the very strong but nevertheless always "plausibly deniable" innuendo pushed by her and her boss that this is supposedly inevitable, a walk in the park, and the US-led Western unipolarity is already in the dustbin of history so no need to worry about its revival:

https://www.rt.com/news/632344-multipolar-world-zakharova-moscow/

Love never fails's avatar

Alle Ihre Artikel lese ich. Dieser hier scheint mir einer der Allerwichtigsten zu sein.

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Warum? Es irritiert viele interessierte Leser der russischen Entwicklung, insbesondere der BRICS mehr und mehr, dass man sich vom Westen in der PR bislang in einem entscheidenden Punkt NICHT unterscheidet: Nämlich der Anpassung in der Herangehensweise durch Erkenntnisse und unbestreitbare Tatsachen im Laufe des Prozesses. Hier ist viel Kulisse.

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Man hat sich für den langen Weg entschieden. Nicht nur in der Ukraine, wo man auf massive Flächenbombardements a'la USA verzichtet hat und den Weg zum Ende gehen will. (Wenn gleich ich nicht verstehen kann, wie man das Nazismus-Problem mit ihren Zellen in Kiew und Lwow lösen will.)

Wenn man diesen Weg jedoch gewählt hat, auch mit den BRICS, schien es schon länger, spätestens seit Trump 2.0, so als würde man den unvermeidlichen Veränderungen in der Länge des Weges kein Gewicht schenken.

Deswegen tut ihre Analyse gut.

Denn:

Dieser Aufbau einer Potemkinschen Kulisse einzig folgend dem russischen Stolz und seiner glorreichen Rolle für Europa im Großen Vaterländischen Krieg mit einer geplanten Zielsetzung ist natürlich das Werk von LawZakh in Erfüllung der Metastrategie des Kremls. Man sendet das Signal: Wir bleiben uns treu.

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Als globaler Medienkonsument aus Europa muss man allerdings als fixes Faktum seit 2022 konstatieren:

Die wachsende, jedoch vergleichsweise noch immer kleine Masse an westlichen Medienkonsumenten in Europa, die Russland generell neutral oder positiv gegenüber stehen, wurde auf relativ wenige mediale Bezugsquellen eingehegt. Legal, illegal, brutal... es spielt keine Rolle. Wirklich vernetzt sind nur Menschen mit wirklichem familiären Russland-Bezug durch Soziale Medien. Und dort regt sich großer Unmut. Vor allem in den Provinzen. Man kann es nicht wegleugnen: Unterbrechungsfreies Internet liegt auch dem Nutzer näher im Vorort von Samara oder noch mehr in der fernen Provinz, als die naturgemäß gefilterten Informationen von allen Seiten. Man hat gelernt, mit Maßnahmen hinsichtlich des UA-Drohnenterrors umzugehen. Doch auch die Russen sind "nur" Menschen und nicht völlig anspruchslos.

Den Rest für die Deutschsprachler und Europa hat trotz aller Sanktionen fast nur RT übernommen. Und dort steht über diese schmerzlichen Maßnahmen naturgemäß fast nichts.

Klar, man weiß, dass der europäische Medienmarkt dies sofort als Schwäche auslegen würde.

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RT ist definitiv Propaganda. Wenngleich informativer und fairer aufbereitete Propaganda, als es die Mainstream-Propagandisten allesamt im Westen sind.

Doch wie Sie es richtig feststellen: Hier wurden Leute wie Pepe Escobar zu nah in die Machtstrukturen gelassen - wenngleich später (zu spät) entfernt. Auch einige mehr wären hier längst "fällig" gewesen. Falsche Prognosen, fragwürdige Expertisen mit schwer propagandistischen Zügen.

Dabei hat sich die Welt seit 2022 "chaotisiert" mit der Zerschlagung des Völkerrechts und vor allem der globalen Handelsregeln. Hier vermisst der Mensch mit Ahnung offen gesagt echte Benchmarks seitens Russland.

Und wenn Russland nicht bald korrigiert, wird es für den potenziellen Nachfolger Mischustin nicht mehr viel Wahl geben.

Bestätigte Fakten seit 2022:

- den Geist von Anchorage gab es nicht

- weil Handschläge mit dem Westen mangels Handschlagqualität nicht existieren

- Russland wurde eingekreist. Das ist bereits jetzt Tatsache. Stichworte: Armenien, Aserbaidschan, Finnland, viel Spaß noch im Osten mit TalibanSan.

- Man hat es seitens Russland in den BRICS - anders als wünschenswert - nicht mal geschafft, Indien so nahe an sich zu binden, dass Trump durch Gegensanktionen komplett ins Leere gelaufen wäre.

- Grönland

- der USEUA-Tankerterror

Ja. Diese Dinge sind geschehen. Doch die Antworten waren schon bei der zweiten Oreshnik relativ wirkungslos.

Ja. Putin ist der Mann, der Zentraleuropa seinen gewohnten Frieden anders als dargestellt auch in den schlechtesten Zeite aus tiefer eigener Überzeugung gewährt. Und darüber sollten alle froh sein.

Doch wo ist die Erkenntnis, dass man mit gewissen Elementen frei nach Helmut Schmidt nicht verhandeln sollte und kann?

Mit einem Chaos-Player wie Trump, der offen gesagt ein ausgesprochen SCHLECHTER DEALER ist, viel mehr ein Erpresser, kann es auch gar nicht sein, dass Entwicklungen von übergeordneter Bedeutung wie BRICS geplant laufen. Denn das genau ist vor dem Hintergrund des Deep State ja Trumps Mission:

Das von der Hafenleine losgerissene, größte selbst angetriebene Schiff der Welt, dessen Bau man durch blind räuberischen Imperialismus fahrlässig zugesehen hat, durch wildeste See in Probleme zu bringen.

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Man wird den USA andere Antworten geben müssen.

Putin ist clever. Lawrow ist clever. Auch andere in Russland sind clever.

Sie können als Verantwortliche mit Ordnung von Chaos im eigenen Land gut umgehen.

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Die Frage, die sich stellt ist: Können sie auch mit dem vom Westen wie immer meisterlich und endlos Geld angerührten Chaos ebenso umgehen?

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Herrn Yury Podoljaka möchte ich nichts unterstellen, aber als Beispiel nennen:

Immer wieder mal hat er der offiziellen russischen Darstellung im Ukraine-Krieg widersprochen. Und nicht selten Recht behalten. Aktuell mit Kupjansk.

In letzter Zeit wurde seine Kritik wesentlich größer und zahlreicher.

Ja, es ist tiefer Winter. Doch plötzlich gab es 1 Monat keinen Bericht von ihm auf RT.

Das kann Zufall sein. Das kann besondere Gründe haben.

Doch Beobachter wissen inzwischen:

Der gesamte Informationsfluss des Kremls wird sich anpassen müssen, wenn man nicht nur die Wohlgesonnenen, sondern auch generell den Regierungspartnern auf der ganzen Welt nachhaltig überzeugen möchte.

Ich hoffe, dass Ihre Analyse daher auch ernstgenommen wird.

Denn: Jeder muss mal abtreten.

Was er hinterlässt, entscheidet sich jedoch vor dem Abtritt.

Es braucht mehr außenpolitischen Pragmatismus mit direkten Antworten bezüglich der roten Linien und (bei allem Respekt) weniger Dugin.

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PS an alle Leser: Sorry für die Auto-KI von Substack, die Korrektur nicht lernt.

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